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Im Oktober
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Ich wurde als Jüngster von 3 Söhnen
am 15.10.1983 in Eisenstadt geboren.
Meine Eltern heißen Helga und Ewald, beide sind
Lehrer, der Vater Musiklehrer am Haydn-Konservatorium
und die Mutter Hauptschullehrerin. Meine beiden Brüder
heißen Clemens (geb. 1980, Musikstudent) und Martin
(geb. 1975, Dr. der Medizin).
Aufgewachsen bin ich in Baumgarten, einer kleinen Gemeinde
im Burgenland mit ca. 900 Einwohnern. |
Der Ball
| Schon in meiner Kindheit drehte sich alles um den Ball.
Mit ca. 4 Jahren spielte ich fröhlich mit dem runden
Leder. Auf der "Karliwiesn", nur einen Steinwurf
vom Elternhaus entfernt, sah man mir schnell an, welch
Freude ich beim Spielen mit dem Ball, egal ob Plastik
oder Leder, hatte. Es gab kaum einen Tag wo ich nicht
mit meinen Freunden Fußball spielte. |
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Ruf des Vereines
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Mit 6 Jahren kam ich
zum Dorfverein, dem ASK Baumgarten, wo ich unter Gleichaltrigen
zum ersten Mal an richtigen Spielen teilnahm. Ich hatte
damals schon gute Trainer und mir machte trainieren
einfach Spaß. Damals war mir noch nicht bewusst,
dass das Profigeschäft so hart sein kann und dass
es bei Spielen oft sehr hart zur Sache geht. Ich als
6jähriger wollte einfach nur den Ball so weit als
möglich wegschießen und wieder hinterherlaufen.
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Bis zu meinem 14.Lebensjahr
habe ich beim ASK Baumgarten gespielt, zu dieser Zeit
hatten wir eine Spielgemeinschaft mit der Nachbargemeinde
Schattendorf. Mit diesem Team schaffte ich es bis ins
burgenländische U-14 Finale. Leider aber verloren
wir dieses wichtige Spiel mit 2:4.
Ich erinnere mich gern an diese Zeit zurück und bin
meinem Stammverein sehr Dankbar, dass er mir die Möglichkeit
gab, viel zu Lernen ohne aber den Spaß und die Freude
am Spiel zu verlieren.
Zu dieser Zeit spielte ich in sämtlichen Bezirks-
und Burgenlandauswahlen. |
Erste
Kampfmannschafterfahrungen

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Mit gerade erst 13 Jahren durfte ich unter dem
damaligen Trainer Hans Schöll mit der Kampfmannschaft
des ASK Baumgarten mittrainieren, absolvierte aber
kein Pflichtspiel für die Kampfmannschaft sondern
spielte in der U-14 oder U-16 Meisterschaft weiter.
Gerade diese letzte Zeit beim ASK Baumgarten war
sehr wichtig für mich. |
Ich hatte die Möglichkeit als Kind mit Älteren
und Erwachsenen, sehr erfahrenen Spielern, zu trainieren.
Die Mannschaft spielte damals in der 3.Liga und hatte
eine super Mannschaft. Es machte mir riesigen Spaß
dort zu trainieren und von meinen Brüdern , die damals
beide beim ASK spielten, zu lernen. Dieses eine Jahr war
die einzige Zeit , wo ich mit meinen Brüdern gemeinsam
in einer Mannschaft gespielt habe!!! Diese Zeit hat mir
in meiner Entwicklung stark weitergeholfen. Die
Musik, die Schule und der Sport
Ich spielte ca. 7 Jahre in der Blaskapelle in Baumgarten
große Trommel und wurde auch am Josef Haydn Konservatorium
in Eisenstadt an der Oboe unterrichtet (ca.5 J.). Außerdem
spielte ich 10 Jahre Klavier.
Das alles musste ich leider aufgeben als der Ruf aus Wien
lockte und ich mit 14 Jahren zum SK Rapid Wien wechselte.
Natürlich eine sehr schwierige Entscheidung als 14
jähriger nach Wien zu gehen. Die Unterrichtsstunden
am Konservatorium musste ich leider aufgeben, da es sich
von der Zeit her nicht ausgegangen wäre und die Belastung
zu groß geworden wäre.
Natürlich hätte es mein Vater lieber gesehen,
dass ich noch einige Jahre musikalisch Tätig gewesen
wäre, aber er vertraute meiner Entscheidung und unterstützte
mich dabei. Vor allem die erste Zeit, als ich neu nach
Wien kam, waren meine Eltern sehr wichtig für mich.
Ich habe meine Freizeit sehr gerne der Musik gewidmet,
da es für mich immer ein schöner Ausgleich zum
Fußball war und zu musizieren machte mir außerdem
sehr viel Freude. |
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Als ich nach Wien kam, musste ich auch
die Schule wechseln. Ich wechselte vom Gymnasium in Mattersburg,
wo ich 5 Jahre unterrichtet wurde, in die Maroltingergasse
nach Wien 16, einem Sport - ORG.
Ich musste mich nun auf die Schule stärker konzentrieren,
denn ich wollte einerseits einen Schulabschluss und parallel
dazu mich auch im Fußball weiterentwickeln, denn
ich wollte ja Fußballprofi werden. Das war sicher
eine schwierige Zeit, aber die Matura, einen schulischen
Abschluss zu haben, war mir genauso wichtig wie Fußball.
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Im Nachhinein ließ sich
Beides, auch Dank des sehr guten Schulsystems, vereinbaren.
Der Direktor und auch die Lehrer sahen nicht nur die Schüler,
sondern sehr talentierte Jugendliche, die neben der Schule
viel trainieren mussten und Spitzensport betrieben. Sie
wussten genau wie anstrengend diese Doppelbelastung für
uns war. Es stimmte die Kommunikation zwischen Schüler
und Lehrer und nur durch den gegenseitigen Respekt konnte
ich mit vielen anderen Spitzensportlern die Matura im
Juni 2003 abschließen!!
Im Jänner 2004 musste auch ich zum Bundesheer. Für mich natürlich keine
einfache Zeit und die Doppelbelastung Fussball und Bundesheer eine neue
Situation. Am Anfang hatte ich nicht mal die Möglichkeit zum Training zu
gehen aber als ich nach der Grundausbildung in der Maria Theresien Kaserne
ins HSZ gekommen bin war das tägliche Training kein Problem mehr.
Nach 8 Monaten am 3.Sept. 2004 war mein Grundwehrdienst vorbei und ich
durfte gemeinsam mit vielen anderen Profisportlern darunter auch Roman
Kienast und Christian Thonhofer (Admira) ABRÜSTEN!!
Sport und Soziales
Als Sportler möchte ich meine Präsenz dazu nutzen um Menschen zu helfen die Hilfe brauchen. Und Kinder sind besonders hilfs- und schutzbedürftig. Daher hat es mich auch sehr gefreut als ich von SOS-Kinderdorf das Angebot bekam als erster österreichischer Fußbsller FIFA-4-SOS Botschafter zu werden.
Ich bin sehr stolz zusammen mit Stars wie Cannavaro, Shevchenko und vielen mehr für diese weltumspannende, österreichische Kinderorganisation als Sprachrohr für ihre Anliegen in der Welt des Fußballs zu agieren. Liste aller SOS-Botschafter!
Zusätzlich zu meinem Engagement habe ich mich entschlossen eine Dorfpatenschaft für das SOS-Kinderdorf Seekirchen zu übernehmen. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt wie auch ihr für weniger als 1€ pro Tag Kindern eine bessere Zukunft schenken könnt hier ist der Link:
SOS-Kinderdorf!
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